#Rockyourmumlife

und fühl dich als Mum gut genug!

Das Gefühl nicht gut genug zu sein

 

Wenn ich so darüber nachdenke, kenne ich das „nicht-gut-genug-sein“ nur von Müttern. Ich glaub, mir ist noch NIE ein Mann begegnet, der das mal äußerte. Naja, vielleicht kennen sie es auch, sprechen aber nicht darüber…??? Könnte sein…

Was mich viel mehr interessiert ist aber, warum gerade bei Müttern dieses Gefühl so präsent ist? Woran liegt das und was tut frau dagegen?

 

Gelegenheiten, sich schlecht zu fühlen, gibt es genug!

Wenn ich so auf mein Leben zurückschaue, fallen mir reihenweise Situationen ein, in denen ich mich so richtig Scheiße fand. Mich unfähig, klein und als Versager fühlte. Soweit nix Besonderes … bis auf die Tatsache, dass sich diese Gefühle, als ich Mutter wurde, massiv verstärkten!

Es begann damit, dass ich in den ersten Wochen meinen Sohn nicht stillen konnte. Er war einfach zu klein und schwach. Und obwohl ich es nicht beeinflussen konnte, fühlte ich mich als schlechte Mutter (ich konnte mein Kind ja nicht RICHTIG versorgen). Von allen Seiten wurde mir – so empfand ich es zumindest – Druck gemacht, es doch immer wieder zu versuchen. Auch wenn die Schwestern im Krankenhaus und später die Hebamme daheim es bestimmt gut mit uns meinten … der Druck war da und mein Gefühl im Keller. Dazu kam, ich WOLLTE stillen und konnte nicht! Was war ich doch für eine schlechte Mutter … ich konnte nicht für mein Kind sorgen. Ich WAR einfach nicht gut genug. Strengte mich nicht genug an … blablabla.

Dann, einige Monate später, begann der Wettlauf: Welche Mutter-Kind-Kurse besuchst du? Wie, du bist NICHT im PEKIP???? Das ist aber doch sooo wichtig für die Entwicklung… Wie, du fütterst schon Brei??? Das ist doch sooo ungesund! WAS, dein Kind sitzt schon? Das ist doch noch viel zu früh… Er krabbelt noch nicht? Na, da musst du aber besser fördern… und Ergotherapie und…
Und so ging es weiter und weiter. Über viele Monate und Jahre.

AHHHHHHH!!! Der blanke Wahnsinn. Und ich, mit meinem Gefühl, NIE zu genügen, alles falsch zu machen, was man als Mutter falsch machen kann, mittendrin.

Warum ziehen wir Mütter uns diesen Stiefel eigentlich an?

Ich denke, du weißt jetzt, was ich meine und wovon ich spreche, richtig? Es sind Anforderungen von außen, die überhaupt nichts mit deinen Werten zu tun haben! TROTZDEM ziehst du dir den Stiefel bereitwillig an. Warum?

Ich behaupte: weil du es so gelernt hast! Es ist ein Automatismus. Und damit meine ich sowohl das Bewerten von anderen und sie damit in die Bredouille bringen, als auch das bereitwillige darauf Anspringen.

Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Da sind zum Beispiel deine Eltern, die Druck machten, deine Geschwister, denen alles zuflog und die dich damit „abwerteten“ oder andere Bezugspersonen, die dich kritisierten, um bessere Leistungen aus dir heraus zu holen. Oder, oder , oder.

Als Mädchen hält man die Klappe, ist bescheiden und genügsam…

 

Dazu kommt, dass du als Mädchen oft dazu angehalten wurdest, dich mit deiner Meinung zurückzuhalten. Bescheiden zu sein, deinem Unmut eben nicht Luft zu machen, brav zu sein und gefügsam. Mit dieser Mädchen-Attitüde bekamst du Bestätigung und Liebe.

Aber: Du hast dadurch verlernt, auf deine innere Stimme (die Gute) zu hören, dich zu wehren, wenn es angebracht ist und das zu tun, was sich für dich stimmig anfühlt. Aus lauter Verwirrung folgst du jetzt lieber dem inneren Kritiker, der durch all die Lektionen Oberwasser hat.

Ergebnis: Du ziehst dir den Stiefel selbst an, WEIL du nicht anders kannst!

Alte und neue Stiefel….

UND: Die Rollenbilder, die du präsentiert bekommst, zeichnen ein extremes Bild! Dir wird suggeriert, dass du dich nur gut fühlen darfst, wenn du ALLEN Anforderungen an eine moderne Frau gerecht wirst… Und die Messlatte liegt hoch! Sehr hoch. Da muss die Bude blitzblank und aufgeräumt sein, die Kinder adrett und sauber daher kommen und du quasi nebenher eine 1a Karriere hinlegen.

Dabei mischen sich alte und übernommene Rollenbilder mit denen, die du als moderne, freiheitsliebende Frau ausfüllen willst oder auch sollst. Du versuchst, sowohl die alten Stiefel der Generationen vor dir zu tragen (aufopfern für Mann und Kinder etc.…) UND gleichzeitig die neuen, modernen mit Namen wie Gleichberechtigung, eigene Karriere, eigene Träume und Wünsche verfolgen.

 

Wenn du versuchst, beide Stiefel gleichzeitig zu tragen, fängst du evtl. an zu stolpern, dir schmerzen die Füße, du läufst irgendwie schräg…

 

Dass du dich bei all diesen unterschiedlichen und oft gegensätzlichen Anforderungen schräg und unpassend fühlst, erscheint mir nur logisch. Packst du zu dieser brisanten Mischung auch noch dein Streben danach „immer ALLES gut und perfekt machen zu müssen“, kann es nur noch schief gehen. Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht genug zu leisten, auf ganzer Linie zu versagen ist die traurige Folge.

Chancen zur Veränderung

Die Frage ist: Wie kommst du aus der Nummer raus?

Viele Wege führen dich zu deiner Veränderung. Mein Königsweg ist das Annehmen, Loslassen und emotionale Befreien durch energetische Psychologie. Denn gerade das Annehmen von Schwächen, Ängsten und der empfundenen Minderwertigkeit bringt Ruhe.

Wahrscheinlich hast du, wie die meisten Menschen, keine Ahnung, wie Annehmen und Loslassen in der Praxis funktioniert. Vielleicht hast du auch schon dir „einzureden“ versucht, dass du etwas annimmst und loslässt, um dann letzten Endes noch heftiger durchgerüttelt zu werden und dich verzweifelt zu fragen: „Wie geht das denn nun wirklich mit dem Annehmen und Loslassen?“

Aktives Annehmen und Loslassen

Diese Frage hab ich mir vor vielen Jahren auch gestellt und es hat ziemlich lange gedauert, bis ich eine Antwort fand. Damit es dir nicht genauso geht, habe ich die kostenlose Video-Anleitung #Rockyourmumlife und fühl dich gut genug  erstellt. Ich zeige dir dort, wie du dich von deinen negativen Emotionen befreist und dich im Handumdrehen richtig gut fühlst.

Wie hast du das für dich bisher gelöst?

Ich bin ein neugieriger Mensch, daher interessiert mich, wie du bisher mit deinem Gefühl des „Nicht gut genug Seins“ umgegangen bist. Schreib mir doch einfach hier in die Kommentare.