Was besser ist? Die KlopfFolge aufschreiben oder einfach laufen lassen? 

 

 

Lange habe ich nach einem Weg gesucht, der mir half mir selbst zu helfen. Und zwar genau zu dem Zeitpunkt andem ich es brauchte. Nämlich: JETZT!
Klopfakupressur als Selbsthilfetechnik war meine persönliche Erlösung.

 

Meine Mission ist es, dass ALLE Frauen Klopfakupressur als Selbsthilfetechnik kennen und lieben lernen!

 

Das ist das 6. Trainingsvideo rund ums Klopfen und die psychologische Klopfakupressur. Auch bekannt als EFT, MET oder Tapping.

 

Heute spreche ich über

Pro + Kontra der aufgeschrieben Klopffolge 

und

ich gebe dir meine besten Tipps wie es auch ohne Aufschreiben klappt

as ist das Positive am Aufschreiben? 

 

Richtig gut ist sicher, dass du dich intensiv mit deinem Thema beschäftigst und wenn du tief einsteigst, förderst du allerhand zu Tage.  

Wenn du nach dem Schreiben auch tatsächlich klopfst, hat es seinen Zweck erfüllt. Definitiv ein PRO.  

Besser durch das Aufschreiben nicht an alles rangekommen und geklopft als gar nicht geklopft.  

 

 

Was sind die Nachteile?  

 

1. Durch das Aufschreiben “verkopfst” du. Es sei denn, du bist routiniert im Journaling, also im Aufschreiben deines inneren Erlebens (https://schreibenwirkt.de/unterschied-tagebuch-journaling/), und ich weiß; die wenigsten meiner Klientinnen sind das.

2.Du erlebst die Emotionen während des Schreibens und dockst beim Klopfen nicht mehr wirklich an sie an, weil es zu schmerzhaft/gefährlich/beängstigend/lästig etc. erscheint und du bist somit nicht in Kontakt mit dir und deinen tatsächlichen Gefühlen.

3. Wenn du dich nur auf die Vorlage konzentrierst und stur danach klopfst, verpasst du, was wirklich in dir passiert. Du bemerkst sehr wahrscheinlich nicht, wenn sich dein Thema ändert oder dein Körper reagiert (Körpersensationen). Das nennt man übrigens Dissoziation – die Abspaltung von Gefühlen, Bewusstsein und Wahrnehmung.

 

 

 

Was also tun?  

 

Gar nicht so einfach, hier die passende Antwort zu finden. Denn es kommt darauf an, WARUM du meinst, nur anhand einer Anleitung / einer schriftlichen Vorlage klopfen zu können.

 

Variante 1

Du bist eine Klopfrookie (Anfängerin) und es verwirrt dich, wenn du dich auf die Klopfpunkte UND deine Gefühle konzentrieren sollst.

 

Variante 2: Du fürchtest dich vor deinen Reaktionen und davor, dass es dich wieder verletzt.

 

Variante 3Du kannst nicht benennen, was du gerade fühlst.

 

Variante 4: Du versinkst in deinen Gefühlen und im Tal der Tränen, wenn du frei klopfst.

 

Variante 5: Du hast Angst, etwas falsch zu machen oder nicht das Richtige zu sagen.

 

Egal, welcher Grund für dich zutrifft, es gilt IMMER die Regel: 

 

 ES GIBT BEIM KLOPFEN KEIN RICHTIG ODER FLASCH!  

 

Es ist DEINE KLOPFFOLGE oder besser gesagt: Mach es zu deiner Klopffolge! Solange du überhaupt klopfst und es nicht nur beim Aufschreiben belässt, wirst du Erfolg haben und die Veränderung spüren.  

Trotzdem möchte ich dir Tipps geben, wie du noch besser klopfst und welche Strategien gut funktionieren, damit du besser mit dem Klopfen klarkommst.

 

Aber: Vielleicht möchtest du eigentlich nicht allein an deinem Thema arbeiten. Sondern du wünschst dir, dass dir ENDLICH jemand hilft. Dich trägt, dich beschützt, sich um dich kümmert. Genau dafür bin ich hier! Wenn du willst, begleite ich dich auf deinem Weg, Schau doch mal bei meinen Programmen vorbei. Und wenn du etwas Passendes findest, dann traue deinem Impuls und mach es wahr. Lass dich unterstützen. Und wenn keines der Programme passt, dann melde dich gerne bei mir und wir schauen, wie es für dich passen kann

 

 

Here we go. Meine Ideen für  

 

Variante 1: Wenn du dir die Punkte nicht merken kannst, don´t worry. Selbst wenn du nur an einem Punkt klopfst, erreicht der Impuls sein Ziel. Mit den verschiedenen Punkten kommst du „nur” schneller ans Ziel. Viel wichtiger ist, dass du gut mit deinen Gefühlen zu deinem Thema/Problem verbunden bist

Vorschlag:
Druck dir ein Bild mit den Klopfpunkten aus, leg es vor dich hin und klopf einfach los. Vertrau deiner Eingebung. Das, was du in diesem Moment zu diesem Zeitpunkt fühlst, ist GENAU RICHTIG. Richtig für dich.

 

 

Variante 2: Manchmal ist Dissoziieren gut. Nämlich dann, wenn es dich vor einer Retraumatisierung schützt! Wenn diese Variante dein Ding ist, klopfst du evtl. ein viel zu großes/weitreichendes Thema. Es gibt Klopftechniken, die hier wirkungsvoll sind, ohne das Trauma wieder erleben zu müssen. ABER: Das ist was für Profis! Bitte suche dir jemanden, der dir dabei hilft, diese Erlebnisse zu bearbeiten. Kontaktiere mich gerne dazu, ich empfehle dir gerne KollegInnen.  

 

 

Variante 3: Ja, das ist gar nicht so einfach und bei weitem nicht unüblich …So viele Frauen haben verlernt wirklich zu fühlen, was da gerade in ihnen los ist. Oder sie fühlen etwas und haben keinen Namen dafür. Statt dir krampfhaft was aus den Fingern zu saugen und das dann zu beklopfen, hier mein

Vorschlag:

Klopfe genau diese Leere, dieses NichtWissen und NichtempfindenKönnen. Das kann gerne schon im Einstimmungssatz beginnen. Zum Beispiel so:

„Auch wenn ich nicht weiß, was ich gerade zu diesem Thema fühle, bin ich ok, so wie ich bin.”

„Auch wenn ich meine Gefühle nicht benennen kann und sie nicht in meinem Körper fühle, vertraue ich darauf, dass dies der richtige Weg ist und nehme mich vollkommen an.”

Klopf die üblichen Punkte weiter mit mein namenloses Gefühl” oder der Formulierung, die dir in den Sinn kommt. Mach das solange, bis du es benennen kannst, sich ein Gefühl zeigt, das du kennst oder eine Körpersensation wahrnehmbar ist.

 

 

Variante 4: Schau dir bitte auch meinen Vorschlag für die Variante 2 an! Wenn dich das nicht anspricht und/oder du dir sicher bist, dass du die Verletzung nicht noch einmal durchlebst, sondern deine Tränen einfach nur Körpersensationen sind und ein Teil des Loslassens, dann ist hier mein Vorschlag für dich:

Vorschlag:

: Klopf nur an einem Punkt weiter, bis du dich beruhigt hast. Die idealen Punkte dafür sind: der Karatepunkt an der Handkante und der Schlüsselbeinpunkt.

 

 

Variante 5: Wie schon gesagt: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur einfachere und schnellere Wege zum Ziel. Vertraue. Fang einfach an. Alles andere ergibt sich auf dem Weg.

Vorschlag:
Klopf erst einmal deine Angst, etwas falsch zu machen. Und wenn du das loslassen konntest, dann beginn mit deinem eigentlichen Thema.

 

ÜBERLEG MAL, ob du wirklich allein durch den Dschungel deiner Gefühle willst oder ob du nicht viel lieber jemanden an deiner Seite hättest, der dich unterstützt. Weil du dir wünschst, dass dir ENDLICH jemand hilft. Dich trägt, dich beschützt, sich um dich kümmert.

Denn, genau dafür bin ich hier! Wenn du willst, begleite ich dich auf deinem Weg. Schau doch mal bei meinen Programmen vorbei. Und wenn du etwas Passendes findest, dann traue deinem Impuls und mach es wahr. Lass dich unterstützen. Und wenn keines der Programme passt, dann melde dich gerne bei mir und wir schauen, wie es für dich passen kann 😊

 

 

FAZIT:  

 

Für mich als Profiklopfer und auch für meine Klopfpraxis hat das Aufschreiben des Klopfprotokolls mehr Nach- als Vorteile. ABER: Es gibt kein besser oder schlechter. Es gibt nur deinen Weg. Die vorgefertigten Klopfprotokolle sind ein prima Einstieg gerade für Anfänger. Mit etwas Routine wird es einfacher deine Worte in den Ablauf einfließen zu lassen.

Und jetzt heißt es mit deinem Thema klopfen, klopfen, klopfen…..

 

Viel Spaß dabei!

Lass mich in den Kommentaren wissen, wie du mit dieser Anleitung klar kamst und wie deine Erfahrungen mit dem Klopfen sind.