Ein Gastbeitrag von Yvonne Schrader – Finanzsünden

 

Wann hast Du das letzte Mal so richtig gesündigt? Die Drei-Milliarden-Kalorien-Schokotorte? Der One Night Stand? Die 42. Handtasche? Alles in Ordnung, wenn es nicht zum Dauerzustand wird. So ist das nun mal mit den Sünden. Man weiß, dass es falsch ist und macht es trotzdem.

Heute soll es aber nur um deine Finanzsünden gehen. Also das, was Du deinem Geld und dir antust, obwohl Du genau weißt, dass es ein verhängnisvoller Weg ist.

Ok, schauen wir den Tatsachen ins Gesicht. Viele Frauen haben eigentlich keinen Bezug zu Geld. Sie verbuchen es als Männerthema. Am liebsten wollen sie es nur ausgeben, sich aber nicht darum kümmern.

 

Sehr oft legen sie die finanzielle Verantwortung in die Hände des Partners und sind völlig überrascht, dass das Geld weg ist, wenn er weg ist.

 

Das passiert unabhängig vom Alter und sonstigen Bildungsstand. Manchmal scheint es mir, als ob die Gehirnzellen bei vielen Frauen beim Thema Geld sagen „Nö, habe ich keine Kapazitäten“. Insbesondere Glaubenssätze wie „Geld spielt für mich keine Rolle“ oder „Geld ist mir nicht wichtig“ haben einen sehr weiblichen Touch.

 

Heute zeige ich Dir die sechs größten Finanzsünden, die Frauen immer wieder begehen.

 

  1. Du denkst negativ über Geld

Vereinfacht ausgedrückt, Du kannst nicht negativ denken und Positives erwarten. Wenn in deinem Kopf nur Sätze wie „das blöde Geld“, „Geld ist mir nicht wichtig“, „es gibt nur Streit wegen dem Geld“ etc. rumschwirren, ist es nicht wenig überraschend, dass du finanziell wahrscheinlich nicht auf dem stabilsten Fundament stehst. Die meisten Geldprobleme entstehen im Kopf und nicht auf dem Konto.

 

  1. Du gibst die Verantwortung ab

Wenn Du ehrlich bist, gibst Du zu, dass Du dich nicht wirklich um dein Geld kümmerst.  Du verlässt dich auf deinen Mann, deinen Banker, deinen Versicherungsvertreter, deinen Chef – whatever. Was die aber wirklich denken und treiben und warum die schlauer sein sollen als Du, hinterfragst du nicht. Im riskantesten Fall weißt du nicht mal genau, wie viel Geld du tatsächlich zur Verfügung hast, auf welchen Konten es rumliegt und für was du alles haftest. Glaube mir, das ist eine der schwerwiegendsten Finanzsünden, die dir jede Menge Ärger einbringen kann.

 

  1. Du hältst Frust-Shoppen für eine anerkannte Therapie-Form

Ja, ok, ein günstig erstandenes Teil kann kurzfristig deine Tränen trocknen. Es kann Glücksgefühle auslösen und dich stolz machen. Langfristig wird es dich aber nicht glücklich machen. Der Schlüssel zum Glück steckt von innen. Frust-Shoppen kann mal eine kurzfristige Lösung sein, wenn es deine Finanzen hergeben. Langfristig aber nie. Und gerade wenn dein Umgang mit Geld eher einem Drahtseil-Akt gleicht, solltest Du diese Therapie-Form ganz schnell streichen.

 

  1. Du lebst auf Pump

Diese Sünde hängt oft eng mit der zuvor genannten zusammen. Du lebst, um andere zu beeindrucken und bei jeder angebotenen Finanzierung greifst du zu. Dein Schuldenberg wächst kontinuierlich und du musst dein Hamsterrad immer schneller treten, damit du mit den Raten hinterher kommst. Viele wählen auch die Variante „ich stopfe ein Loch mit dem Nächsten“. Das heißt, du hast dir Geld geliehen, kannst es aktuell aber nicht oder nicht vollständig zurückzahlen. Also leihst du dir das nächste, um die Schulden aus 1. zu begleichen. Das hat aber nicht dein Problem gelöst, sondern ein Weiteres geschaffen. Wenn Du hier nicht bewusst „STOP“ sagst, befindest Du dich auf dem besten Weg in die Schuldenfalle. Unter diese Sünde fällt auch, dass Du regelmäßig deinen Dispo ausnutzt, deine Kreditkarte auf Anschlag läuft und du regelmäßig Ratenzahlungen beim Onlineshopping in Anspruch nimmst. Und ja, auch Null-Prozent-Finanzierungen sind Kreditfinanzierungen.

  1. Du hältst Sparen für oldschool

Ist Sparen altmodisch? Ja, ist es. Es wurde schon im alten Babylon gelehrt und alle wohlhabenden Menschen machen es seit hunderten von Jahren. Es ist also wahrlich keine Trenderscheinung. Lohnt es sich trotzdem? Ja, auf jeden Fall. Henry Ford war ein sehr kluger Mann und hat festgestellt „Reich wirst Du nur durch das Geld, welches du nicht ausgibst.“. Wenn Du Stabilität in deine Finanzen bringen willst – und finanzielle Sicherheit ist deine beste Lebensversicherung – kommst Du um das Sparen nicht herum.  Nur, wenn du ausreichend hohe Rücklagen hast, werfen dich deine anderen Sünden nicht sofort um.  Und ausreichend hoch heißt im Minimum drei Netto-Monatsgehälter, besser sechs. Und gerade wenn Du davon träumst, dass dein Geld ohne Zutun von alleine wächst, wirst Du anfangen müssen, dich mit dem Thema Sparen zu beschäftigen.

  1. Du stellst keine Fragen

Diese Sünde hat zwei Aspekte. Zum einen willst Du nicht doof dastehen. Du meinst, dass es peinlich wäre, die eine oder andere Frage zu stellen. Ich kann dich beruhigen. Wenn es um Geld geht, haben die allerwenigsten wirklich Ahnung. Viele schwingen zwar große Reden, verwenden unheimlich kompliziert klingende Wörter – sagen aber unter dem Strich gar nix. Fragen sind nie peinlich. Ganz im Gegenteil. Sie zeugen von Stärke. Du traust dich, zuzugeben, etwas noch nicht vollständig kapiert zu haben. Sehr viele finanzielle Unglücke könnten vermieden werden, wenn mehr Fragen gestellt würden. Vergiss bitte auch nie, welche Interessen dein Gegenüber wirklich hat. Gerade wenn es um Geld geht, wird oft auf Basis von Provisionen bezahlt und du kannst dir denken, welche Interessen dein „Berater“ dann in erster Linie verfolgt…

 

 

Das Tal der Ahnungslosen

Der zweite Aspekt dieser Sünde ist, dass Du gar nicht weißt, dass es etwas zu hinterfragen gäbe. Du lehnst das Thema Geld soweit ab, dass du gar nicht auf die Idee kommst, dass Du in einer Falle sitzen könntest. Glaube mir, das ist eine der Hauptsünden, die viele Frauen begehen. Sie begeben sich in die vollständige Abhängigkeit und sehen es überhaupt nicht. Und wenn das Kartenhaus dann zusammen bricht, prasseln meist tausend Dinge auf dich ein und das allerletzte für das Du dann Nerven hast, ist dich in das Thema Geld einzuarbeiten.

 

 

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Wer schreibt hier?

Vielleicht fragst Du dich jetzt noch, wer sich raus nimmt, dir alle deine Sünden vor zuhalten 😉

Mein Name ist Yvonne Schrader, ich bin Finanztrainerin und Beraterin und helfe Frauen und Müttern zu mehr finanzieller Sicherheit. Ich habe vor vielen Monden BWL studiert und danach einige Jahre in der Bankenaufsicht als Prüferin gearbeitet. 2009 habe ich das Beamtenleben verlassen und mich selbstständig gemacht. Ich helfe dir dabei, dein finanzielles Selbstbewusstsein zu pushen, finanzielle Sicherheit zu gewinnen und bessere Entscheidungen zu treffen. Denn Geld allein macht nicht unglücklich.

Wenn du mehr über Yvonnes Arbeit erfahren willst, dann besuche sie doch auf ihrer Website http://yvonneschrader.com