Wie ich zur Angstbefreierin wurde

Es ist 2012, ich bin frisch getrennt und in meine neue Wohnung eingezogen. Einige Monate später, die erste Euphorie ist verfolgen, schleichen sich nach und nach wieder meine alten Dämonen ein.

Am allerschlimmsten war aber, dass wieder Verhaltensmuster durchbrachen, von denen ich dachte, ich hätte sie seit locker 20 Jahren überwunden!

Mit meiner neuen Liebe kam nämlich meine Verlustangst und die daraus entstandene Tendenz zum Klammern zurück. Das war furchtbar und brachte mich schier um den Verstand.

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Stärke dein  – Ich bin gut genug – Gefühl!

Sackgasse!

Da ich mir keinen anderen Rat wusste und um das Klammern zu verhindern, untersagte ich mir den Kontakt bzw. beschränkte ihn auf ein Minimum… was mich zusätzlich ängstigte… Klar wusste ich, woher all das kam. Ich erkannte die Systematik dahinter. Beenden konnte ich diesen Automatismus trotzdem nicht. Alle mir auferlegten Verhaltensweisen (entnommen aus Ratgebern, empfohlen von Freunden oder abgeleitet aus der Logik) quälten mich zusätzlich. Ich starb tausend Tode vor Angst. UND:

Für mein Empfinden passte das ÜBERHAUPT nicht zu mir als starke, unabhängige Frau/Mutter!

Das ging einfach nicht, No way! Zudem fand ich es schrecklich, mich meinen Emotionen so ausgeliefert zu fühlen… ebenfalls ein absolutes NO GO. Ich war doch die Macherin, wenn mir was nicht passte, änderte ich es… Aber diesmal hatte ich keine Wahl, so schien es.

Ich stürzte mich auf alles, was irgendwie Linderung versprach. Mir leuchtete es auch ein, dass ich meine Angst annehmen sollte, durch sie hindurch gehen und, und, und… aber WIE das genau zur Auflösung dieser Angst beitragen sollte, das verstand ich einfach nicht. Im Gegenteil. Ich war gefrustet von diesem ganzen Annehmen/Loslassen-Scheiß…

Jeder erneute Versuch mündete in eine emotionale Abwärtsspirale, in der ich manchmal tagelang gefangen war. Ich heulte und heulte, durchlebte all die Situationen wieder und wieder… es nahm KEIN ENDE. Hatte ich nicht genug gelitten, geweint und durchlebt?

Bücher

Irgendwann während dieser Zeit wechselte ich von Ratgebern auf spirituelle Romane. Hier fehlten die Ratschläge (Gott sei Dank), was es mir leichter machte MEINEM Gefühl zu folgen, egal was sich da bei mir zeigte. Eines dieser Bücher brachte mich auch endlich auf die Spur (wie ich jetzt weiß). Es war „Ein Klang der Seelen“* von Birgit Maria Hoepfner. Die Protagonistin „beklopfte“ ihre Ängste. Wobei nicht genauer drauf eingegangen wurde, wie genau das vonstattengeht…..

Einige Monate später wurde in meiner Nähe ein Wochenend-Workshop angeboten mit dem Titel:

Die MET-Glücksformel: Klopfen für ein besseres Leben!

Oh, da war es wieder, dieses ominöse Klopfen… – Übrigens: Auf die Idee, das mal zu googeln, kam ich damals irgendwie nicht 😉 -.

Die Wende!

Ich hab´s gelesen und sofort gebucht und es war die BESTE Entscheidung ever! Dieses Seminar und die Technik des Klopfens brachten mir den ersehnten Durchbruch! Endlich verstand ich, warum sich die Dinge wiederholen, warum manches meine Angst triggert und was ich ENDLICH tun kann, um es zu stoppen. Das war so mega cool!

Das war im November 2014. Im Januar folgte der zweite Teil. Ab da ging alles rasend schnell. Ich hatte MEINE Methode gefunden. Daheim, im stillen Kämmerchen, löste ich nach und nach alle Schichten auf. ENDLICH hatte das erneute Durchleben einen Sinn. Ich konnte mit dem Klopfen durch den Schmerz, die Angst und alle folgenden Emotionen gehen. Sie annehmen, loslassen, auflösen. Genial!

Nachdem ich selbst dermaßen erfolgreich damit arbeitete, war der Entschluss, mich als „Profi-Klopfer“ ausbilden zu lassen nicht mehr weit.

 

Ich hab mich selbst aus meiner Angst befreit und du kannst das auch..

Mehr zum Klopfen und dessen Ursprung sowie die Emotional Freedom Technique  kurz EFT erfährst du in meinem nächsten Blogartikel.